Meine Sicht der Dinge
Martin
This user hasn't shared any biographical information
Homepage: http://blog.martinbaart.de
Posts by Martin
2 Jahre Steinbeis MBE – Ein persoenlicher Erfahrungsbericht
Jul 25th
2 Jahre MBE sind fuer mich nun vorbei. Ueber Bekannte bekam ich viele Anfragen zu diesem Studium – ausserdem haben viele Besucher ueber die Schlagwortsuche “MBE Erfahrungsbericht” oder “Steinbeis Erfahrungsbericht” den Weg zu meinem Blog gefunden. Daher schreibe ich nun meinen persoenlichen Erfahrungsbericht ueber 2 Jahre Steinbeis MBE.
Fuer all die mich nicht kennen erstmal ein paar Infos ueber mich: Ich heisse Martin, bin 25 Jahre alt und habe gerade mein MBE Studium bei Steinbeis absolviert. Davor habe ich in der Kooperativen Ingenieur Ausbildung neben meinem Bachelor of Engineering (Elektrotechnik mit der Fachrichtung Automatiesierungs & Energietechnik) den IHK Ausbildungsberuf Elektroniker fuer Betriebstechnik erlernt.
Wer noch nichts ueber den MBE weiss, kann sich auf der website des Steinbeis Center of Management and Technology ueber das Projekt Komepentez Studium informieren. Kurzinfo: der MBE ist ein duales Master Studium fuer Young Professionals, bei dem neben den Seminaren ein Projekt in einem Unternehmen abzusolvieren ist.
Studienorganisation
Die Studienorganisation kann man durchaus als chaotisch bezeichen. Da weiss der eine nicht was der andere macht und richtig bescheid weiss sowieso keiner. Oftmals bekommt man als Student Fehlinformationen, oder aber nicht ausreichende Informationen im Vorfeld zu Pruefungen, Veranstaltungen oder Ablaeufen. Es kann auch schonmal passieren, dass Notenlisten statt mit Matrikelnummern mit Namen verschickt werden, so dass jeder die Noten der anderen einsehen kann und die eigenen Noten auch oeffentlich zu sehen sind. In meinem besonderen Fall wurde sogar ein ganzes Vorlesungsmodul (Projektmanagement) “vergessen”. Dieses Problem entstand dadurch, dass ich einen zweijaehrigen MBE mache, und im Laufe dieser 2 Jahre die Reihenfolge der Module geaendert wurde. Kam das Modul also bei mir noch im Novemberblock vor, den ich ausgelassen hatte, wurde es im 2ten Jahr in den Septemberblock vorverlegt. Ich hatte daher keine Moeglichkeit, die eigentliche Vorlesung zu besuchen. Zum Glueck, und das ist sehr positiv, ist die Organisation sehr flexibel. Fuer fast jedes aufkommende Problem gibt es eine personalisierte Loesung. So konnte ich das fehlende Modul durch eine intensive Hausarbeit abarbeiten.
Vorlesungsinhalte
Generell ist natuerlich zu beachten,dass jeder die Vorlesungsinhalte unterschiedlich bewertet. Mit meinem Hintergrund als Bachelor of Engineering hatte ich bis zum MBE als Fachfremde Vorlesungen genau 1 Vorlesung BWL und 2 Vorlesungen Berufspaedagogik gehoert. Fuer mich waren also alle Vorlesungsinhalte des MBE Neuland. Von einigen Wirtschaftsingenieuren und besonders den reinen BWL’ern weiss ich jedoch, dass sie das meiste an Inhalten schon im Erst Studium abgedeckt hatten. Die ersten 7 Wochen Berlin schaffen die Grundlage fuer alle darauffolgenden Vorlesungsbloecke im Ausland. Vom Inhalt her, war in diesen 7 Wochen auch alles neu fuer mich. Die Vorlesungsinhalte in allen darauffolgenden Auslandsaufenthalten sind jedoch fast identisch, da sie meist um internationales Marketing oder internationales Management gehen. Man hoert also sehr viel doppelt. Das ist sehr schade, da es einfach verschwendete Zeit ist dort zu sitzen und zum x-ten mal Porter’s 5 Forces zu hoeren oder wie eine SWOT Analyse funktioniert. Da ist es leider auch wenig reizvoll dass der Dozent international anerkannt ist und zig Preise als bester Professor gewonnen hat. Jeder neue Aufenthalt kommt einem so als eine Wiederholung des letzten Aufenthaltes vor – nur an einem anderen Ort.
Auslandsaufenthalte
Oesterreich, Schweden, USA, Japan, Korea – Das sind die Laender die im MBE Studium als Studienorte dienen. Zu der Planung bezueglich der Fluege Seitens Steinbeis kann ich nicht viel erzaehlen, da ich meine Fluege immer selbst gebucht habe. Wenn man aber vor Ort ist, ist eigentlich fuer alles gesorgt. Meistens ist man in Doppelzimmern untergebracht, wenn man Glueck hat, bekommt man ein Einzelzimmer. In jedem Auslandsaufenthalt ist das Fruehstueck inklusive, fuer Mittag & Abendessen ist man selbst verantwortlich. Oesterreich ist vom Kulturprogram nach den Vorlesungen alles andere als interessant. In Schweden ist die Organisation relativ gut, und die oertlichen Studenenverbindungen sorgen dafuer, dass manauch ja jedes schwedische Trinkspiel kennen lernt. Beim Aufenthalt in Joenkoeping gabs ausserdem noch ein organisierte Stadtrundfahrt und Firmenbesichtigungen. Das ganze im Februar, wenn es in Schweden auch richtig schwedisch ist, mit viel Schnee und eisiger Kaelte war klassse! Auch der Aufenthalt in USA war sehr interessant, wobei es hier keinerlei organisiertes Rahmenprogram gab. Dafuer kann man von Bloomington uebers Wochenende nach Chicago. Sehr lohnend! In Japan & Korea war alles bestens durchorganisiert. Man hat fast jeden Tag nach der Vorlesung irgendeinen Kulturpunkt auf dem Programm, so dass man wirklich viel von diesen Laendern sieht und ueber die Kultur erfaehrt. Auch der Homestay in Japan traegt entscheidend zu dieser Erfahrung bei. In jedem Auslandsaufenthalt gibt es Welcome & Farewell Dinner, die das gesamte Programm abrunden.
Fazit
Wenn ich noch einmal waehlen koennte, wuerde ich das MBE Studium auf jeden Fall wieder machen. Ich habe in kurzer Zeit sehr viel Wissen aneignen koennen und habe fuer mich festgestellt, dass eine reine Ingenieurs Taetigkeit nicht das ist was ich gerne machen moechte. Ich habe viele mir bis dato fremde Kulturen erleben duerfen. Nicht nur aus Touristen Sicht, sondern eben auch als Student konnte ich die unterschiedlichen Lehrmethoden der Professoren erleben sowie die Gastfreundlichkeit der jeweiligen Studenten. Ich wuerde das Studium jedoch nicht fuer jeden empfehlen, da ich denke dass die jenigen, die einen reinen betriebswirtschaftlichen Studienhintergrund haben das Studium als langweilig und ueberfluessig erachten. Zu guter letzt bleibt zu sagen, dass ich sehr viele neue Freunde gewonnen habe und mit denen ich in den Studienphasen eine Menge Spass hatte! Das alleine waere fuer mich Grund genug, das Studium zu wiederholen!
PDF Split and Merge
Jul 25th
Ihr kennt bestimmt das Problem, wenn man mehrere Dokumente zu einem PDF zusammenfuegen will. Dann hat man natuerlich das passende Tool nicht installiert und denkt sich, dass man ja schnell eins bei Google suchen kann. Mir erging es dann meist so, dass ich ewig gesucht habe, bis ich mal ein kostenloses Tool gefunden hatte, dass mir auch kein Wasserzeichen auf mein PDF setzt. Ausserdem braucht man manchmal auch von einem PDF nur ein oder zwei Seiten, und das umstaendlich ueber einen Druck als PDF zu machen ist auch nervig.
Jetzt habe ich endlich ein Tool gefunden, dass beides kann. PDF’s zusammenfuegen als auch aufteilen. Es heisst “PDF Split and Merge” oder kurz “PDFSAM“. Das gibts zum kostenlosen Download hier. Und weil ich mich so ueber das Tool gefreut habe, blogge ich auch darueber und hoffe, dass irgendwer auch auf der Suche nach solch einem Tool ist und es nun findet.
P.S.: Ich habe das Tool heute erfolgreich fuer meine Master-Thesis angewandt!
Hej Sverige!
Feb 15th
Seit einer Woche bin ich jetzt im Rahmen meines Steinbeis MBE Studiums in Schweden, genauer in Jönköping unterwegs. In der ersten Woche waren wir bei einem Unternehmen, dass Polkagris herstellt. Eine schwedische Spezialitaet aus Graenna, die wohl jeder aus amerikanischen Filmen kennt. Die Zuckerstangen haengen dort naemlich an Weihnachten immer an den Weihnachtsbaeumen nachdem irgendeiner das Rezept mal mit nach Amerika genommen hat.
Eigentlich sollen die Stangen im uebrigen ein “J” fuer Jesus darstellen.
Heute war ich dann im Tändsticksmuseet einem Streichholzmuseeum – ich muss ja auch mal einen auf Kultur machen
Auf jeden Fall ist Schweden bisher total gut. Wir haben richtig kaltes Wetter, viel Schnee, teilweise gute Vorlesungen und natuerlich auch wie immer viele Partys. Hat sich also bisher gelohnt!
Google Chrome Extensions
Jan 30th
Vermutlich kennt jeder von euch Googles Browser: Chrome. Bisher war der bei mir immer nur zweite Wahl hinter dem Firefox. Diese Entscheidung habe ich damals getroffen, weil Chrome (natuerlich) Werbung anzeigt, ich aber keine Werbung sehen moechte. Fuer den Firefox hat das Plugin Adblock Plus geholfen.
Seit heute kann man im Google Chrome auch Extensions installieren. Und es gibt auch hier eine Extension die Werbung verhindert: Adblock.
Super. Seit heute ist also Chrome mein neuer Browser Nummer 1. Die zweite neue Funktion: Bookmark Sync zum Google Account (Wird in Google Docs gespeichert) funktioniert auch super. In Google Docs sieht das dann so aus:
Australia Day
Jan 26th
Heute, am 26.01. ist Australia Day. Natuerlich muss man als nicht Australier auch an allen Aktivitaeten teilnehmen, die die Australier so machen. Das hiess fuer mich heute, dass ich am Australia Day Fun Run & Walk teilgenommen habe.
Ich bin also um 5:45 aufgestanden, um 6 aus dem Haus und um 7 startete dann der Lauf. Man hatte die Wahl zwischen 3 und 5km Strecken. Ich bin nur die 3km gelaufen, da ich noch nen ziemlichen Muskelkater vom gestrigen Laufen hatte. War aber auch so relativ anstrengend wie immer in Darwin. Anschliessend gabs nen Saussage Sizzle (Wuerstchen Brutzeln), also gratis Wuerstchen als Fruehstuck. Super Sache. Hier die Strecke:
Jetzt leg ich mich erstmal wieder ins Bett und schlaf ein Stuendchen um danach den Tag weiter typisch australisch zu verbringen: Mit Bier, Steaks und Mates gehts zum See um dort zu chillen, trinken, schwimmen, trinken, essen, trinken, volleyball spielen und natuerlich zum Trinken =)
Happy Australia Day everyone!! And don’t forget to wear sunscreen













